Ergänzende Segelanweisung für die Langstreckenwettfahrt am Sonnabend

Das Start- und Zielgebiet
liegt in der Strander Bucht. Die Start- und Ziellinie wird durch das Startschiff und eine orangene Spierentonne auf der Westseite des Hauptfahrwassers auf Höhe Hafen Laboe gebildet. Gestartet wird gegen die Hauptwindrichtung. Hierzu werden ggf. zusätzliche (Luv-)Tonnen ausgelegt, deren Standort auf der Skipperbesprechung bekannt gegeben wird. Startrichtung (Kurs) wird am Startschiff ausgehängt. Erster Start voraussichtlich um 11.30 Uhr.
Achtung! Am Sonnabend wird im Zehn-Minuten-Abstand gestartet (siehe Allg. Segelanweisung)

Bahnen:

Bahn 1:
Start- K1 (Bb.) - StG.Süd (Stb.) - K2 (Stb.) - TI (HeuIT.)(Stb.) - KlB.Ost (Stb.) - K1 (Stb.) - StG.Süd (Stb.) - K2 (Stb.) - T1 (HeulT.)(Stb.) - KlB.Ost (Stb.) - T3 (Bb.) - T5 (Stb.) - Ziel

Bahn 2:
Start- K1 (Bb.) - StG.Süd (Stb.) - K2 (Stb.) - T1 (HeulT.)(Stb.) - KlB.Ost (Stb.) - T3 (Bb.) - T5 (Stb.) - Ziel

Bahn 3:
Start - K1 (Stb.) - T1 (HeulT.)(Stb.) - KlB.Ost (Stb.) - K1 (Stb.) - T1 (HeulT.)(Stb.) - KlB.Ost (Stb.) - T3 (Bb.) - T5 (Stb.) - Ziel

Bahn 4:
Start - K1 (Stb.) - T1 (HeulT.)(Stb.) - KlB.Ost (Stb) - T3 (Bb.) - T5 (Stb.) -
Ziel

Bahn 5:
Start - R1 (Bb) - R2 (Stb) - R3 (Stb) - R1 (Stb) - T5 (Stb) - Ziel
Bei den Regattatonnen R1 bis R3 handelt es sich um kleine weiße Tonnen mit Werbebeschriftung sowie einem kleinen weißen Wimpel auf dem Top.
Die Tonnenpositionen werden bei kurzfristigen Veränderungen auf der Skipperbesprechung neu angesagt.
R1: 54° 26',589" N / 10° 12',487" E

R2: 54° 25',708" N /10° 11',3,16" E
R3: 54° 26',502" N /10° 11',305" E


Anmerkung:
(Bb) bedeutet hier, die Tonne an Backbord zu lassen, (Stb) die Tonne an Steuerbord zu lassen.

Luvtonne:

Die Wettfahrtleitung kann ein Luvtonnensystem bestehend aus zwei Tonnen auslegen. Diese Tonnen sind vor der ersten Bahnmarke zu runden.
Es wird auf dem Startschiff signalisiert, an welcher Seite das Tonnenpaar, das nicht durchsegelt werden darf, zu lassen ist.
Grüne Flagge = an Stb;
rote Flagge = an Bb.
Wenn weder rot noch grün gezeigt wird, liegen keine Luvtonnen aus; die erste Bahnmarke ist direkt anzusteuern.

Bahnverkürzung:
Eine Bahnverkürzung erfolgt i.d.R. auf die nächst kleinere Bahn (1 auf 2, 2 auf 3, usw.) und für die Jollenklasse von Bahn 4 auf Bahn 5. Die Bahn 5 wird nicht verkürzt! Bahnverkürzungen werden bei der Steuermannsbesprechung und/oder kurzfristig bei Start der betreffenden Gruppe am Startschiff durch Aushang der jeweilig zu segelnden Bahn bekannt gegeben.

Zieldurchgang:
Jeder Schiffsführer ist verpflichtet, seine Zieldurchgangszeit selbst zu nehmen und auf Anforderung der Wettfahrtleitung mitzuteilen.

Zeitlimit:
Als Zeitlimit gilt 18.00 Uhr. Boote, die danach noch auf der Bahn sind, werden als aufgegeben (dnf) gewertet.